NaRezFo-Sprecher*innen-Wahl 2019

Liebe NaRezFos,

wie ihr bereits wisst, stehen die Neuwahlen der Gruppensprecher*innen an. Hier findet ihr in alphabetischer Reihenfolge die Infos zu unseren zwei Kandidat*innen, sodass ihr sie ein bisschen besser kennenlernen könnt.

Da wir nun für unsere zwei zu wählenden Sprecher*innen genau zwei Kandidat*innen haben, können wir mit eurem Einverständnis auf eine Online-Abstimmung verzichten. Wenn ihr damit einverstanden seid, müsst ihr nichts weiter tun.

Benno (Viererbl) hat sich dankenswerterweise als Wahlleiter zur Verfügung gestellt. Wenn ihr nicht damit einverstanden seid, auf die Abstimmung zu verzichten oder wenn ihr nicht mit den Kandidat*innen einverstanden seid, schreibt ihm bitte eine E-Mail (benno.viererbl@uni-mainz.de). Stimmberechtigt und damit auch Einspruchsberechtigt sind alle NaRezFo-Mitglieder. Diese bekommen in den nächsten Tagen auch nochmal alle wichtigen Infos per Mail.

Alle, von denen Benno bis zum Mittwoch, den 31.7. keine Rückmeldung erhält, erklären sich mit dem Verzicht auf die Online-Abstimmung einverstanden, was gleichzeitig heißt, dass die beiden genannten Kandidat*innen gewählt sind.

Hier die Vorstellungen:

1.Nicole Liebers (Uni Würzburg)

Nicole

a) Wer bist du?

Mein Name ist Nicole Liebers und ich promoviere derzeit an der Universität Würzburg im Arbeitsbereich Medien- und Wirtschaftskommunikation. Meinen Schwerpunkt sehe ich selbst in den Bereichen Unterhaltungsforschung und Persuasive Kommunikation, wobei mein Herz vor allem für ersteres schlägt und in diesem Bereich ganz besonders für Mediencharaktere und die Beziehungen, die wir zu ihnen aufbauen. So viel zu den „Hard Facts“. Jetzt habe ich noch ein paar Randinformationen für euch: Ich schätze mich selbst als Mensch irgendwo zwischen Optimismus und Realismus ein, der Dinge gerne anpackt und vorantreibt. Im Umgang mit meinen Mitmenschen – egal in welchem Kontext – schätze ich Offenheit und Direktheit ungemein und bin immer am Dialog interessiert.

b) Warum möchtest du NaRezFo-Sprecherin werden?

Meine Forschungsthemen verbinden mich stark mit der Fachgruppe der Rezeptions- und Wirkungsforschung. Das in Kombination mit der Tatsache, dass mir die Arbeit an der Uni und in der Wissenschaft sehr viel Spaß macht und ich den akademischen Weg auch gerne langfristig gehen möchte, sorgt dafür, dass ich planmäßig noch lange mit dieser Fachgruppe zu tun haben möchte. Mich dann auch aktiv in die Gemeinschaft einzubringen, sehe ich als logische Konsequenz dessen und Sprecherin der NaRezFo zu werden, scheint mir ein naheliegender erster Schritt zu sein. 

c) Wie willst du NaRezFo gestalten?

Es existieren ja schon länger ziemlich tolle Ideen für die NaRezFo – wie zum Beispiel der Methoden-Workshop oder die Mitfahr-/Mitwohn-Börse für die Jahrestagung der Fachgruppe. Diese Ansätze finde ich super und wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich gar keine bahnbrechende neue Idee, was man zusätzlich noch anbieten sollte. Was mich persönlich mehr antreibt, ist, dass ich das Gefühl habe, dass diese Angebote teilweise schon sehr gut genutzt werden (z.B. der Methoden-Workshop), andere Angebote aber eher weniger gut angenommen wurden (z.B. die Mitfahr-/Mitwohn-Börse). Um den tollen Ideen, die ja schon vorliegen, noch mehr Aufschwung zu geben, ist – denke ich – einfach noch mehr Austausch und ein stärkeres Miteinander unter den NaRezFoern nötig. Dafür würde ich mich gerne aktiv einsetzen. Erste Ideen, wie man den Austausch und das Gemeinschaftsgefühl stärken könnte, könnten zum Beispiel eine Erweiterung der Tätigkeiten in Sozialen Medien wie Facebook sein oder aber auch auf der Jahrestagung der Fachgruppe ein gemeinsames Mittagessen für uns als Nachwuchs und insbesondere diejenigen, die zum ersten Mal auf der Tagung sind, einzuführen. So könnte man sich in entspannter Atmosphäre etwas näher kennenlernen und neue Kontakte knüpfen. Für weitere Ideen und Anregungen wäre ich natürlich dankbar und offen.

2. Pascal Schneiders (JGU Mainz)

Pascal

 

 

 

 

 

a) Wer bist du?

Hallo zusammen, ich heiße Pascal Schneiders, bin 28 Jahre jung und arbeite seit Anfang 2018 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich Medienkonvergenz des Instituts für Publizistik an der Uni Mainz. Dort beschäftige ich mich aktuell am liebsten mit dem Begriff Nachrichten aus Nutzer*innensicht und mit der Aneignung faktischen wie subjektiven Wissens über Nachrichten, alles vor dem Hintergrund des Strukturwandels von Journalismus und Medien. Abseits dieser formalen Sphäre würde ich mich als humorvoll, hilfsbereit und neugierig bezeichnen.

b) Warum möchtest du NaRezFo-Sprecher werden?

Weil mir die Netzwerkarbeit, also die Integration neuer und „alter“ Mitglieder, die inhaltliche Weiterbildung und die Interessenvertretung nach außen einfach Spaß macht. Das ist eine schöne und wichtige Abwechslung zum Alltagsbetrieb, schließlich profitiert in der NaRezFo jeder von neuen Perspektiven und kritischer Reflektion über das eigene Institut hinaus. Im Studium habe ich als Gründungsmitglied und ehemaliger Vorsitzender des Vereins Medienstudierende schon viele gute Erfahrungen mit Vernetzungsarbeit gemacht.

Meiner Meinung nach ist die NaRezFo wesentlich, weil sie Neuankömmlingen den Einstieg in das Arbeiten und Leben als Wissenschaftler*in erleichtert (indem sie Berührungsängste nimmt und Ansprechpartner*innen für inhaltliche und methodische Orientierung, bei praktischen Herausforderungen sowie für Diskussionen über Sinn und Unsinn einer Karriere als Wissenschaftler*in schafft) und „gesetzten“ Mitgliedern neue Ideen liefert. Ganz wichtig finde ich dabei, sich auf Augenhöhe zu begegnen, ganz gleich ob Neuling oder alter Hase.

c) Wie willst du NaRezFo gestalten?

An dieser Stelle möchte ich zunächst mal Anna und Nora für ihre großartige Arbeit danken!

Die Herzstücke der Gruppen sind sicherlich die Organisation des Methodenworkshops im Vorfeld der Fachgruppentagung und die Erstellung des Newsletters. Darüber hinaus fände ich sinnvoll:

Trotz oder gerade wegen unzähliger Newsletter kann kein*e Wissenschaftler*in sich über die gesamte neu erscheinende RezFo-Literatur auf dem Laufenden halten. Eine Idee wäre, das Kollektiv zu nutzen und unkompliziert auf als wichtig erachtete neue Werke zu verweisen – bspw. über eine „Bibliothek“ in Zotero, ein Tool, das viele bereits nutzen und wo sie sich „ohnehin aufhalten“. Eine Stufe darüber könnte das Netzwerk einspringen, indem es Angebot und Nachfrage an Privatkopien von wissenschaftlicher Literatur vermittelt. Denn der Zugang zu wissenschaftlichen Arbeiten wird aufgrund steigender Preise für Zeitschriften und dem daraus resultierenden Boykott bestimmter Verlage durch Hochschulen immer schwieriger.

Außerdem könnten die Mitglieder ihre (aktuellen) Forschungsschwerpunkte auf der Website und evtl. in regelmäßigen Abständen im Newsletter präsentieren. Das kann gemeinsame, institutsübergreifende Projekte weiter fördern. So macht es bereits das Nachwuchsnetzwerk Journalismusforschung.

Ich bin gespannt und freue mich auf die weitere Entwicklung des Netzwerks!

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Neuwahlen

Liebe NaRezFos,

diesen Sommer stehen bei uns Neuwahlen an. Wir werden den Wahlzeitraum rechtzeitig bekannt geben sowie die Kandidatinnen und Kandidaten vorstellen. Falls Ihr Interesse habt, zu kandidieren oder erstmal nur wissen wollt, was auf euch zukommen würde, meldet euch gerne bei uns!

Viele Grüße

Anna & Nora

Methoden-Workshop 2019 in Mainz

Das Thema für den kommenden Methoden-Workshop in Mainz lautet „Zwischen unmöglich und leider irrelevant: Zuverlässige und pragmatische Erfassung von Online-Nutzungsdaten“. Pascal Jürgens (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) wird den Workshop leiten. Er wird am Donnerstag, 31. Januar 2019 im Vorfeld der Fachgruppentagung in Mainz stattfinden. Anmeldeschluss für den Workshop ist Freitag, der 30. November 2018. Genauere Informationen zum Inhalt des Workshops und zu den Anmeldemodalitäten findet ihr hier.

In unserer Facebook-Gruppe (https://www.facebook.com/groups/951300668351043/) findet ihr außerdem eine Mitfahr- und Mitwohnbörse für Mainz.

NaRezFo auf dem DGPuK-Nachwuchstag 2018 in Bremen

Der 4. DGPuK-Nachwuchstag in Kooperation mit SGKM und ÖGK fand 2018 in Bremen statt. Über 100 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler folgten der Einladung nach Bremen, um in Vorträgen und Workshops von erfahrenen Kolleginnen und Kollegen mehr über relevante Schlüsselqualifikationen für eine wissenschaftliche Karriere zu erfahren und sich untereinander auszutauschen.

Wo kann ich meine Forschung präsentieren? Wie lässt sich ein Auslandsaufenthalt während der Promotion oder als Post-Doc verwirklichen? Was muss ich bei der Einreichung in peer-reviewed Journals beachten? Diese und andere spannende Fragen wurden behandelt.

In ihrer Eigenschaft als Nachwuchssprecherinnen stellten Anna und Nora im Rahmen einer Posterpräsentation die Arbeit der NaRezFo vor. Viele Interessierte erkundigten sich über unsere Nachwuchsgruppe und angeregte Gespräche ergaben sich aus der Präsentation. Wir konnten einige neue Mitglieder gewinnen 🙂

Danke an das Bremer Team für eine wirklich gelungene Tagung und Organisation!